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Retargeting, das der Phase jedes Accounts folgt

Demander führt eine Liste pro Funnel-Phase, gespeist aus dem, was Accounts auf Ihrer Website, in Ihren E-Mails und in Ihrem CRM tun. Jede Liste wird mit LinkedIn, Google und Meta synchronisiert und sieht die Anzeige für ihren nächsten Schritt. Rückt ein Account weiter, verlässt er die Liste, und seine Anzeigen wechseln mit.

Zuletzt geprüft am 2. Oktober 2026

Abb. 01 Accounts durchlaufen einen Pfad mit vier Toren: aufmerksam, engagiert, hohe Kaufabsicht und Opportunity. An jedem Tor steigen einige aus, Retargeting für ihre Phase holt ein paar zurück, und wer das letzte Tor passiert, wird zu Pipeline.

Die Listen und was jede zu sehen bekommt

Ein Account steht immer auf höchstens einer Phasenliste. Auf welcher, entscheidet der Lifecycle anhand seines Scores und der Signale dahinter.

Account-StatusListeWas die Anzeigen zeigen
AufmerksamBesucht, nicht engagiertBotschaften für die Consideration-Phase: Belege, Vergleiche und Antworten auf Einwände. Die Website-Besucher-Zielgruppe der jeweiligen Plattform lässt sich dieser Kampagne hinzufügen.
EngagiertDie Nurturing-Liste für das nächste AngebotDie Botschaft dieses Angebots, mit Ziel auf die zugehörige Seite, wenn Ihre Website eine hat. Zuerst die Fallstudie; danach das Webinar für Accounts, die Ihre Dokumentation lesen, und der Benchmark-Report für alle anderen.
Hohe KaufabsichtHohe KaufabsichtBotschaften für die Conversion: Demo oder Testphase, mit Belegen.
Im Vertrieb oder OpportunityOpportunities (Ausschluss)Von jeder Akquisekampagne ausgeschlossen.
Kunde, Expansion, FürsprecherKunden (Ausschluss)Von Akquisekampagnen ausgeschlossen. Kampagnen für Kundenbindung und Expansion sprechen sie gezielt an.

Auf eine Phasenliste kommt ein Account nur mit einem Fit-Score von mindestens 50 und wenn Retargeting im Einsatz ist (bezahlte Kampagnen laufen oder eine Retargeting-Kampagne ist geplant). Das Entfernen von einer Liste läuft immer, auch wenn ein Account disqualifiziert wird.

So schließt sich der Regelkreis

  1. Signale bewegen den Account

    Besuche, Aufrufe der Preisseite, Antworten, ausgefüllte Formulare, gelesene Blogartikel und Phasenwechsel im CRM aktualisieren Score und Lifecycle-Status des Accounts.

  2. Die Liste folgt dem Status

    Der Account kommt auf die Liste für seinen neuen Status und wird von den anderen entfernt. Unterhalb der Autonomiestufe 2 werden diese Wechsel pro Liste zu einem Vorschlag gebündelt, den Sie freigeben („34 Accounts zu … hinzufügen“).

  3. Stündliche Synchronisierung

    An jede Plattform geht nur die Differenz: Firmendomains an LinkedIn, SHA-256-gehashte E-Mail-Adressen von Kontakten mit Einwilligung an Google Customer Match und an Custom Audiences von Meta.

  4. Kampagnen zielen auf die Listen

    Jede Retargeting-Kampagne richtet sich an ihre Liste und schließt die Listen für Opportunities und Kunden aus. Länder bleiben erhalten, Interessen und Keywords fallen weg, damit sie eine Liste nicht auf null eingrenzen, und auf LinkedIn bleibt die Karrierestufe der Personas erhalten.

  5. Anzeigen passend zum Schritt

    Die Kampagne nutzt vorhandene Anzeigen für die Botschaften des Segments und erstellt fehlende über den normalen Creative-Prozess. Hat ein Angebot noch keine Botschaft, wird eine aus einer Consideration-Botschaft abgeleitet.

Gebündelte Retargeting-Zeilen

Listen gelten für den ganzen Workspace, deshalb werden Retargeting-Budgets gebündelt. Die Retargeting-Zeile jeder Persona auf LinkedIn, Google oder Meta fließt in einen Pool je Phase und Plattform. Erreicht der Pool das Mindestbudget der Plattform, wird daraus eine Kampagne pro Segment, die sich die Creatives der Personas teilen, angefangen mit der Persona mit dem größten Budget. Erreicht er es nicht, fließt der Anteil jeder Persona zurück in ihre anderen Zeilen in dieser Phase.

Segmente werden der Reihe nach finanziert, solange jedes noch das Plattformminimum erhält: in der Consideration-Phase zuerst „besucht, nicht engagiert“, dann eine Kampagne pro Nurturing-Angebot, in der Conversion-Phase „hohe Kaufabsicht“. Eine Liste ohne freigabefähige Anzeige wird übersprungen. Eine Retargeting-Zeile auf einer Plattform ohne Listen-Synchronisierung (Microsoft, TikTok, Reddit, X, Sklik) läuft mit dem üblichen Kampagnenziel der Phase.

Wenn eine Liste für die Auslieferung zu klein ist

PlattformMindestgrößeAbgleich über
LinkedIn300 abgeglichene UnternehmenFirmendomains
Google Ads100 aktive abgeglichene MitgliederGehashte E-Mail-Adressen von Kontakten mit Einwilligung
MetaRund 100 abgeglichene PersonenGehashte E-Mail-Adressen von Kontakten mit Einwilligung

Unterhalb des Minimums trägt die Kampagne den Hinweis „noch zu klein für die Auslieferung“. Im Live-Modus bleibt sie ein Entwurf, und der Start wird abgelehnt, bis die Liste groß genug ist; nach jeder Synchronisierung wird erneut geprüft. Ist eine Website-Besucher-Zielgruppe hinzugefügt, dient der Hinweis nur zur Information.

Was an die Plattformen geht

  1. 01

    Rechtmäßig identifizierte Accounts

    Phasen- und Ausschlusslisten enthalten nur Accounts, die auf Grundlage Ihrer Interessenabwägung oder mit Einwilligung identifiziert wurden. Mehr dazu unter Website-Tracking.

  2. 02

    Personen mit Einwilligung bei Google und Meta

    Nur gehashte E-Mail-Adressen von Kontakten, die ausdrücklich in Marketing eingewilligt haben, nicht auf der Sperrliste stehen und der Weitergabe für Werbezwecke nicht widersprochen haben.

  3. 03

    Keine Personen aus dem Prospecting

    Kontakte, die über Prospecting gefunden wurden, werden nie zu Customer Match, Custom Audiences von Meta oder LinkedIn-Kontaktlisten hochgeladen. Prospecting-Listen werden mit LinkedIn ausschließlich als Unternehmenslisten synchronisiert.

  4. 04

    Pixel-Zielgruppen per Verweis

    Website-Besucher-Zielgruppen sind die eigenen Tags der Plattform, die nur mit Einwilligung auslösen. Demander verweist per ID auf sie und lädt dafür nichts hoch.

Häufige Fragen

Was unterscheidet das von Pixel-Retargeting?

Eine Pixel-Zielgruppe umfasst alle, die die Website besucht haben. Phasenlisten ergeben sich aus dem Status des Accounts, in den auch E-Mail-Antworten, ausgefüllte Formulare und CRM-Phasen einfließen, und sie ändern sich, wenn Accounts weiterrücken. Die Website-Besucher-Zielgruppe der Plattform können Sie trotzdem der Kampagne „besucht, nicht engagiert“ hinzufügen.

Warum nur LinkedIn, Google und Meta?

Auf diesen Plattformen synchronisiert Demander Account-Listen: LinkedIn-Unternehmenslisten, Google Customer Match und Custom Audiences von Meta. Retargeting-Zeilen auf anderen Plattformen laufen mit dem üblichen Kampagnenziel der Phase.

Wie schnell wechselt ein Account die Liste?

Der Wechsel wird vorgeschlagen, sobald sich sein Status ändert, und erreicht die Plattformen mit der nächsten stündlichen Synchronisierung. Unterhalb der Autonomiestufe 2 warten die Wechsel gebündelt auf Ihre Freigabe, eine Entscheidung pro Liste.

Brauche ich ein CRM?

Es geht auch ohne, auf Basis von Website-Besuchen, E-Mails und Formularen. Ist HubSpot, Pipedrive oder Salesforce verbunden, verschieben Opportunities und abgeschlossene Deals die Accounts auf die Ausschlusslisten. So bekommen laufende Vertriebsgespräche keine Akquiseanzeigen mehr.

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